Die Kur beginnt vor der ersten Behandlung: mit einem Gespräch. Erst danach entsteht dein Plan – kein Katalog zum Auswählen, sondern eine Einschätzung dessen, was dein Körper gerade braucht.
Im Zentrum steht Agni, das Verdauungsfeuer: die Fähigkeit, Nahrung wirklich zu verwerten. Brennt es schwach, lagert der Körper ein, was er nicht mehr abbaut. Müdigkeit, Schwere und ein träger Bauch sind die ersten Zeichen davon.
Eine Kur setzt dort an, in einer festen Folge: erst vorbereiten, dann ausleiten, dann aufbauen. Ghee, warme Öle und Wärme lösen zuerst, was festsitzt. Erst danach kommt die Reinigung. Wer diesen Weg abkürzt, belastet den Körper mehr, als er ihm nimmt.
Wer wissen will, welche Konstitution dahintersteht, findet in den drei Doshas die ayurvedische Systematik dazu. Für Aufenthalte, bei denen die schulmedizinische Diagnostik im Vordergrund steht, gibt es die medizinisch begleiteten Gesundheitsaufenthalte.